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Presse
26.11.2024

Korian und Recare ermöglichen Bearbeitung von Nachsorgeanfragen für Patienten

3
min. lesezeit

Korian und Recare ermöglichen die durchgängige, medienbruchfreie Bearbeitung von Nachsorgeanfragen direkt im bestehenden CRM-System

Erstes gematik-validiertes Projekt, das die Interoperabilitätsstandards von Krankenhaus und Pflege (ISiK und ISiP) miteinander verbindet

Schnellere Vermittlung in die Nachversorgung bei gleichzeitig höchsten Datenschutzstandards und weniger Aufwand für Klinik- und Pflegepersonal

Berlin/München, 26.11.2024: Korian und Recare treiben die Effektivität bei der Bearbeitung von Nachsorgeanfragen voran und überwinden Sektorengrenzen. Über eine Schnittstelle zwischen dem Korian-CRM-System und der Entlassmanagement-Plattform von Recare bearbeiten Korian-Mitarbeitende alle Anfragen medienbruchfrei in einem einzigen System. Patientinnen und Patienten profitieren von dem bisher einmaligen Projekt nach gematik-Vorgaben in besonderer Weise.

Korian und Recare haben in Kooperation mit awisto den ersten validierten Pflege-Showcase nach dem Interoperabilitätsstandard für informationstechnische Systeme in der Pflege (ISiP) der gematik umgesetzt. Über die Schnittstelle läuft die Koordination der digitalen Versorgungsanfragen zwischen Kliniken und Korian-Pflege-Einrichtungen seit einiger Zeit noch effektiver ab. Das stellt sowohl für Patientinnen und Patienten und ihre Angehörigen als auch für die finanziell stark belasteten Krankenhäuser einen Vorteil dar.

„Die Integration der Entlassmanagement-Plattform von Recare in unser unternehmensweit eingesetztes Kundendaten-Management-System ermöglicht die medienbruchfreie Bearbeitung aller Anfragen sowohl von Kliniken als auch Privatpersonen in einem einzigen System und reduziert Bürokratie und Arbeitsaufwand für unser Personal”, so der Bereichsleiter und Head of Sales der Korian Deutschland GmbH, Hannes Borchers. Durch die Einbindung des Personals in alle Entwicklungsschritte stelle man ein B2B-Produkt zur Verfügung, das auf Benutzerfreundlichkeit und Praxistauglichkeit ausgerichtet ist, so Borchers weiter.

Kliniken stellen nach einem von der gematik definierten Krankenhaus-Standard Daten strukturiert zur Verfügung und die Recare-Plattform wandelt sie so um, dass Pflege-Einrichtungen alle relevanten Informationen erhalten, sie datenschutzkonform sind und den gematik-Pflege-Standard erfüllen. Die Plattform-Neutralität gegenüber dem Nachversorger-Netzwerk bleibt gewahrt, indem Suchanfragen weiter an alle potenziell infrage kommenden Nachversorger gesendet werden können.

„Patientendaten gehören zurecht zu den besonders schützenswerten Daten, weshalb für uns beim Umgang mit ihnen keine Kompromisse gelten. Ein besonderes Augenmerk haben wir daher auf maximalen Datenschutz durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der personenbezogenen Patientendaten nach international anerkannten Sicherheitsstandards gelegt. Auch auf die Datensparsamkeit legen wir vollen Fokus, indem personenbezogene Daten nur im Falle einer erfolgreichen Zuweisung geteilt werden. Nicht zuletzt haben wir ein umfangreiches Löschkonzept erarbeitet”, so der Recare-Geschäftsführer Maximilian Greschke.

Das HealthTech-Innovationsprojekt überwindet die Sektorengrenzen im deutschen Gesundheitssystem, indem es die gesamte Patient-Journey interoperabel macht. Bisher gibt es kein vergleichbares Projekt, das die Interoperabilitäts-Ansprüche der gematik an informationstechnische Systeme in Krankenhäusern (ISiK) und in der Pflege (ISiP) verbindet und durch die gematik geprüft wurde.

Hintergrund

Eine Deloitte-Studie aus dem Jahr 2020 geht davon aus, dass sich die Zahl der Patientinnen und Patienten mit postakutem Pflegebedarf nach dem Klinikaufenthalt bis 2030 verdoppeln wird. Für die Koordination und die Vermittlung eines passenden Platzes sind seit 2017 die Krankenhäuser zuständig. Vielfach geschieht das – genauso wie die Übermittlung der Patientendaten – bis heute per Telefon und Fax, während Datenschutzrechtler das Fax seit geraumer Zeit als nicht sicher einstufen und das Telefonieren nach Aussagen von Sozialdienstmitarbeitenden sehr zeitaufwendig ist.

Über die Korian Deutschland GmbH

Korian ist Mitglied der europäischen Clariane Familie
Als Unternehmen mit gesellschaftlicher Verantwortung ist Clariane der führende europäische Anbieter in den Bereichen Pflege, medizinische Versorgung und Betreuung zuhause für Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind. Die Clariane Gruppe vereint, schult und unterstützt eine Gemeinschaft von 60 000 Mitarbeiter:innen, die sich auch in Ihrer Nachbarschaft individuell um Menschen kümmern. Die Korian Deutschland GmbH ist Teil der Clariane Familie und betreibt rund 230 Einrichtungen, 67 Betreute Wohnanlagen und 27 ambulante Dienste.

Über Recare
Recare ist ein führendes Health-Tech-Unternehmen, das mit KI-gestützter Workflow-Technologie die Abläufe in Krankenhäusern und die Pflegekoordination verbessert. Sein Netzwerk verbindet rund zwei Drittel aller deutschen Krankenhäuser und mehr als 650 Reha-Kliniken sowie 26.000 Pflege- und Homecare-Anbieter und trägt so dazu bei, den Verwaltungsaufwand zu reduzieren und den Patientenfluss zu verbessern.

Recare wurde 2017 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Berlin und expandiert mit seiner KI-Technologie in internationale Märkte, um Gesundheitsdienstleistern zu helfen, effizienter zu arbeiten und eine datengesteuerte, nachhaltige Versorgung anzubieten.

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