Recare AI Summit: KI im Krankenhaus - von der Schatten-KI zur strukturierten Nutzung
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Rund 1.200 Entscheider aus Kliniken, Technologie und Governance diskutierten am 20. April 2026 in den Berliner Wilhelm Studios unter dem Motto "Rebooting the Health System" über den KI-Einsatz im Krankenhaus – von Dokumentation und Entlassmanagement bis zu regulatorischen Rahmenbedingungen.
Zentrale Botschaft des Summits: KI im Versorgungsalltag ist in Deutschland bereits gelebte Realität – die Zukunft liegt nicht in monolithischen Einzellösungen, sondern in einem offenen KI-Ökosystem mit Datenhoheit und Flexibilität.
CEO Maximilian Greschke kündigte den Ausbau der Recare-Plattform um den Recare AI-Agent und den Recare Operator sowie die Integration des als Medizinprodukt zertifizierten CDSS von Prof. Valmed an.
Berlin, 21. April 2026 – Rund 1.200 Entscheiderinnen und Entscheider aus Kliniken, Technologie und Governance kamen am 20. April 2026 auf Einladung von Recare in den Berliner Wilhelm Studios zusammen, um über KI im Krankenhauswesen und in der Pflege zu diskutieren. Unter dem Motto “Rebooting the Health System” wurde sowohl über bestehende Lösungen, z. B. KI-Agent in Dokumentation und Entlassmanagement, als auch über die Regulatorik künstlicher Intelligenz und die Zukunft von KI-Agenten diskutiert.
Einen Tag vor der DMEA machte der Recare AI Summit deutlich: KI im Versorgungsalltag ist in Deutschland bereits gelebte Realität. Statt weiterhin auf monolithische Systeme zu setzen, liegt die Zukunft in einem offenen KI-Ökosystem, das Datenhoheit und Flexibilität schafft.
Einen Tag lang diskutierten die Panelisten und Teilnehmenden auf dem Recare AI Summit über Beispiele aus der Praxis, wie KI-Agenten oder Telefonassistenten, über regulatorische Rahmenbedingungen und Datenschutz, sowie über strategische und strukturelle Voraussetzungen, die geschaffen sein müssen, um KI schon jetzt effektiv im Klinikalltag einzusetzen.
“KI ist keine Zukunftsmusik mehr, sie wird schon heute täglich in zahlreichen Kliniken genutzt. Auf dem AI Summit haben wir aber auch gesehen: Die Zukunft von KI liegt nicht in einzelnen Anwendungen, sondern in KI-Agenten, die Prozesse automatisch und eigenständig steuern. Wir werden uns künftig also zunehmend wegbewegen von Einzellösungen und Monolithen - weil diese Silos zementieren und Fortschritt verlangsamen. Stattdessen werden offene Datenplattformen das Zentrum KI-basierter Kliniksoftware bilden. So entsteht eine Infrastruktur, die klinischen Teams zehntausende Stunden Dokumentationsarbeit pro Jahr erspart - und so Freiraum für Neues schafft.” - Maximilian Greschke, CEO Recare
Drei zentrale Erkenntnisse des Recare AI Summits:
Erkenntnis 1: Künstliche Intelligenz in der Klinik funktioniert nicht von allein. Ihr erfolgreicher Einsatz basiert auf eindeutig definierten Abläufen und sauber aufbereiteten Daten – und verlangt ein systematisches Management von Prozessen und Veränderungen.
„KI ist kein Selbstläufer. Der effektive Einsatz der Technologie setzt klare Prozesse und gut strukturierte Daten voraus – und erfordert konsequentes Prozess- und Veränderungsmanagement.” - Sebastian Polag, CFO AGAPLESION gAG
Erkenntnis 2: KI wird in Zukunft noch individueller und personalisierter arbeiten: Sie wird wie
selbstverständlich eng in alle klinischen Prozesse eingebunden sein.
„Personalisierung wird auch künftig ein großer Hebel sein: Erst wenn KI und die Menschen, die täglich an der Seite ihrer Patientinnen und Patienten stehen, zusammenwirken, entsteht die eigentliche Revolution im Klinikalltag.” - Stefanie Kemp, CTO Sana Kliniken
Erkenntnis 3: Regulatorik bremst KI im Krankenhaus nicht aus, sondern schafft die Grundlage für einen sicheren und skalierbaren Einsatz, der die Sicherheit der Systeme und Datensicherheit gleichermaßen sicherstellt.
„Wenn wir die Regulatorik bei bei der Konzeption und Anwendung von KI von Anfang an mitdenken, schafft das die Grundlage für einen sicheren und skalierbaren Einsatz zum Wohle der Patienten." - Dr. Alexander Kopf, General Counsel, Recare
Ankündigungen auf dem Summit
Neben den fachlichen Diskussionen kündigte CEO Maximilian Greschke auf dem Summit folgende Weiterentwicklungen an:
1. Den Ausbau der Recare-Plattform um den Recare AI-Agent sowie den Recare Operator.
Durch Weiterentwicklung des Recare KI-Agenten und dessen Kombination mit dem Operator-Ansatz kann die Plattform künftig Dokumentation, Datenpflege und Systemsynchronisation in der Klinik vollautomatisch übernehmen – sprachgesteuert und ohne manuelle Eingriffe. So werden Interoperabilitätshürden systematisch beseitigt. Darüber hinaus wurden noch weitere Agenten vorgestellt, wie der Recare Agent für Kodierung und Abrechnung.
2. Integration des klinischen Entscheidungsunterstützungssystems von Prof. Valmed in die Recare-Plattform.
Das als Medizinprodukt zertifizierte Clinical Decision Support System (CDSS) von Prof. Valmed wird als Add-on in Recare integriert und ergänzt die Plattform um klinische Entscheidungsunterstützung. Eingebunden wird das CDSS nicht als isoliertes Tool, sondern es wird direkt in die bestehenden Prozesse integriert.
Auf einen Blick:
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Ausblick
Der Recare AI Summit war auch in diesem Jahr wieder ein wichtiger Treffpunkt für Expertinnen und Experten aus der Branche und lud dazu ein, gemeinsam über die Zukunft von KI im Gesundheitswesen zu diskutieren.
Für Recare markiert das Event jährlich einen wichtigen Meilenstein. Mit dem frischen Kapital aus der Finanzierungsrunde vom Januar 2026 wird das Unternehmen in den kommenden Monaten den Rollout seines KI-Agenten vorantreiben und die internationale Expansion vorbereiten.
Über Recare
Recare ist ein führendes Health-Tech-Unternehmen, das mit KI-gestützter Workflow-Technologie die Abläufe in Krankenhäusern und die Pflegekoordination verbessert. Sein Netzwerk verbindet rund zwei Drittel aller deutschen Krankenhäuser und mehr als 650 Reha-Kliniken sowie 26.000 Pflege- und Homecare-Anbieter und trägt so dazu bei, den Verwaltungsaufwand zu reduzieren und den Patientenfluss zu verbessern.
Recare wurde 2017 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Berlin und expandiert mit seiner KI-Technologie in internationale Märkte, um Gesundheitsdienstleistern zu helfen, effizienter zu arbeiten und eine datengesteuerte, nachhaltige Versorgung anzubieten.
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